Flussbau & Hochwasserschutz

Bioenergetische Gewässererhaltung

Die bioenergetische Gewässsererhaltung soll vor allem eine weitere Ergänzung zur naturgemäßen Erhaltung unserer Gewässer und Lebensräume darstellen.

Bei der bioenergetischen Gewässererhaltung werden unter Verwendung möglichst gewässereigener Materialien die vorhandenen Fließenergien zum Ufer- und Hochwasserschutz ausgenützt.

Der deutliche Unterschied zu den herkömmlichen Schutzmaßnahmen ist, dass mit und nicht gegen das Wasser und seine Energien gedacht und gearbeitet wird.

Im Wesentlichen gelangt dabei die schädliche Strömungsenergie nicht an das eigentliche Uferdeckwerk heran, sondern schadlos vom angeströmten Außenbogen in die Flussmitte oder Innenufer gelenkt.

Zusätzlich zu den erzeugten Strömungseffekten können auch wesentliche Wasserqualitätsverbesserungen in Richtung Neutralwerte festgestellt werden.

Durch die bioenergetische Gewässererhaltung werden so mit zeitgemäßen Mitteln Aufwand wie Kosten minimiert und die Natur im wahrsten Sinn erhalten.

Für Flussbaumaßnahmen, die auf Viktor Schaubergers Forderung basieren, einen Fluss nicht vom Ufer aus zu regulieren, wurde ein neuer Begriff geprägt: Instream River Training (wörtlich übersetzt: Flussbau im Stromstrich). Es ist dies eine Form des Flussbaus, bei der die Strömung als Ursache für Ufer- und Sohlenerosionen durch die Induzierung einer oder mehrerer Sekundärströmungen modifiziert wird. Hierbei kommen bereits bei Niedrigwasserabfluss überströmte Gewässereinbauten zum Einsatz.